Opioid-Substitutionstherapie mit Slow Release Oral Morphine (SROM) bei Abhängigkeit von Opioiden und Aufmerksamkeitsdefizit/Hyper aktivitätsstörung (ADHS)
B. Brin, K.H. Holzmann
Abstract aus Suchtmedizin:
Bei ca. 30 % der Patienten, die sich wegen einer Opiatabhängigkeit in einer Substitutionstherapie befinden, besteht ein ungünstiger Therapieverlauf. Bei vielen dieser Patienten liegt als psychiatrische Komorbidität ein nicht diagnostiziertes beziehungsweise ein nicht therapiertes ADHS vor. Am Beispiel einiger Kasuistiken aus einer suchtmedizinischen Schwerpunktpraxis in Berlin soll gezeigt werden, wie der Einsatz eines slow release oral morphine (SROM) die Therapie verbessern kann.
English Version:
An unfavorable course of therapy can be observed in about 30 % of patients who are undergoing substitution therapy due to opioid dependence. A commonality between many of these patients are that they suffer from psychiatric comorbidity, specifically undiagnosed or untreated ADHD. Using the example of a number of case studies from a Berlin based medical center that offers drug substitution therapy as
one of its main focuses, it will be shown how the use of slow-release oral morphine (SROM) can improve therapy.
Zitierweise:
Brin B, Holzmann KH (2019). Opioid-Substitutionstherapie mit Slow Release Oral Morphine (SROM) bei Abhängigkeit von Opioiden und Aufmerksamkeitsdefizit/Hyper aktivitätsstörung (ADHS). Suchtmed 21(4): 289–297
Addiction Medicine
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