Opioidsubstitutionsbehandlung im Justizvollzug – praktische Schwierigkeiten und rechtliche Beurteilung
W. Lesting, H. Stöver, K. Keppler, J. Fährmann
Den kompletten Artikel können Sie in unserer Zeitschrift "Suchtmedizin" nachlesen.
Zusammenfassung:
Substitutionsbehandlungen von opioidabhängigen Patienten sind außerhalb des Strafvollzugs seit langem etabliert. Ideologische Vorbehalte verhindern immer noch, dass auch Strafgefangene in gleichem Umfang von dieser anerkannten Behandlungsform profitieren können. Das widerspricht ihrem Anspruch auf erforderliche Krankenbehandlung und Linderung ihrer gesundheitlichen Beschwerden aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz (GG). Die praktischen Schwierigkeiten der Opioidsubstitutionsbehandlung im Justizvollzug werden diskutiert und es wird eine rechtliche Beurteilung vorgenommen.
English Version:
Opioid substitution therapy has been widely established outside the penal system. However, ideological reservations still impede that convicted persons benefit from this treatment form to the same extent. This contradicts their right to their required treatment of illness and relief of their medical condition from art. 2 para 2 sentence 1 of the constitutional law (Grundgesetz). The problems of opioid substitution treatment in practice are being discussed and a juridical assessment is being conducted.
Zitierweise:
Lesting W, Stöver H, Keppler K, Fährmann J (2021). Opioidsubstitutionsbehandlung im Justizvollzug – praktische Schwierigkeiten und rechtliche Beurteilung. Suchtmedizin 23(2): 67–73
Addiction Medicine
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